Stefans Computer Blog


GhostBSD Teil 2 - Zwischenbericht - 6 Monate GhostBSD

26.12.2023

Nachdem ich am 01.08.2023 auch meinen Hauptarbeits-PC auf GhostBSD umgestellt habe bin ich nun privat komplett auf GhostBSD/FreeBSD unterwegs. Bisher traten keine Probleme auf, die ich nicht selber lösen konnte. GhostBSD kann für mich openSUSE Leap komplett und ohne Einschränkungen ersetzen.

Auf dem Server setze ich weiterhin auf OmniOS, dass ich vor 3 Jahren auf meinem MiniPC einmalig installiert und konfiguriert habe und seitdem friedlich und unauffällig seinen Dienst versieht.

GhostBSD ist aus meiner Sicht für EDV-affine Privatpersonen geeignet, die sich für FreeBSD interessieren und das Betriebssystem näher kennenlernen oder im Alltag einfach einsetzen möchten. Ich habe mir Shellscripte für GhostBSD und FreeBSD gebastelt um die Installation und Konfiguration zu automatisieren. Mit BSD Admin habe ich mir ein grafisches Frontend für diverse Administrationsaufgaben programmiert.

In einem betrieblichen Umfeld (z.B. in Büros) kann ich mir GhostBSD/FreeBSD auf dem Desktop nicht vorstellen, da die Hardwareunterstützung doch zu wünschen übrig läßt. Sofern die PCs hardwaremäßig nicht völlig identisch sind müsste hier jeder PC individuell gepflegt werden. Ich habe GhostBSD/FreeBSD auf 4 unterschiedlichen Rechnern installiert und auf jedem Rechner verhalten sich insbesondere die Netzwerkkarten völlig unterschiedlich. Was auf dem einen Rechner problemlos funktioniert, kann auf einem anderen Rechner mit absolut identischer Netzwerkkonfiguration unter Umständen nicht funktionieren und man muss einen individuellen Workaround für das Problem finden.

Mir gefällt GhostBSD, es läuft stabil und performant und obwohl es sich um ein Rolling Release handelt gibt es hier erstaunlich wenig Probleme.

Kontakt: mail@tkfibu.de


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